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Mein Patenbaum – ein „Klimabaum“
Der Feldahorn – Eine „Klima-Baumart"
Seine Blüten sind unscheinbar, bieten aber reichhaltigen Nektar für Wildbienen, Hummeln, Honigbienen, Käfer. Die fünflappigen Blätter wurden früher auch als Salat gegessen oder als Viehfutter verwendet.

© Maren Bultmann
Der Feldahorn ist sehr widerstandsfähig gegenüber Hitze und Trockenheit. Er dürfte auch bei fortschreitendem Klimawandel hier existieren können und wird daher als „Klima-Baumart“, sogar als Favorit, in verschiedenen Empfehlungslisten zur Anpflanzung als Stadt- und Straßenbaum angeführt („GALK“-Liste, „KlimaArtenMatrix“).

Schaub, Katharina, © Maren Bultmann
Foto: Junger Feldahorn-Bestand auf dem felsigen Kamm des Baunsbergs im Herbst
Der Feldahorn ist sehr schnittverträglich. Er kann sogar zu niedrigen Formschnitthecken erzogen werden. Ein Beispiel dafür ist bei der Kirche Vollmarshausen zu sehen.

Schaub, Katharina, © Maren Bultmann
Im Herbst leuchtet der sonst eher unscheinbare Baum plötzlich auf: In seiner goldgelben Herbstfärbung erscheint er als eine der schönsten heimischen Baumarten.

Schaub, Katharina, © Maren Bultmann
Auch im Winter zeigt mein Patenbaum Farbe: Seine Rinde ist mit der gelben Flechte Xanthoria bewachsen. Sie ist ein Bioindikator für hohen Stickstoffeintrag.

Schaub, Katharina, © Maren Bultmann

Schaub, Katharina, © Maren Bultmann
Maren Bultmann, Arbeitskreis Umwelt- und Naturschutz, Klimaschutzbeirat
