Abwechslungsreicher Mundart-Abend „So simme!“

Hunnerdbrozendich supper warn de Liede, die`s Pladde noch druffe honn

Unter dem Motto „Nochthessisch in sinner schensten Form“ fand am Samstag, 28. September 2019, ein Mundartabend in der Kirche Vollmarshausen statt. Nach der Begrüßung von Udo Ewald, Vorsitzender des Dorffestausschusses Vollmarrshausen, führte die Initiatorin der Veranstaltung, Krimhilde Birkenstock, durch das abwechslungsreiche Programm – natürlich wie konnte es anders sein, auf nochthessisch.

Großartige Beiträge kamen vom Lohfeldener Karl Schäffer, der „Vollmarschusen Von der Unner- zur Owermühle“ beschrieb. De Pladdeschwätzer uss Nieste, Hiltrud Gunkel berichtete von der Reihenfolge beim Badetag in früheren Zeiten. Ihr Kollege Matthias Bischoff berichtete von Klatsch und Trasch in der Nachbarschaft. Die beiden Urgesteine des Lohfeldener SPD Frauenkarnevals, Sylvia Gessner und Marion Mader, traten – witzig wie immer – als „Karle un Änne“ auf. Sie waren auf großer Kreuzfahrt und freuten sich, wieder zu Hause zu sein. Aus Kassel angereist waren „Ephesus unn Kupille“, sie berichteten von ihrem Ausflug nach Vollmarshausen und dass in diesem Ort tatsächlich alle Leute auf der Straße mitten durch den Ort saßen und es sich gut gehen ließen. Besonders gefiel dem Ephesus das prima Baddschenbier.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von der bekannten Kasseler Mundart-Band „Dark Vatter“, die hunnerdprozentich dazu passten. Besonders „Ahle Wurscht und griene Soße“ oder die „Ode an Nordhessen“ kamen besonders gut an. Die „Pladde-Künstlerinnen und -Künstler“ präsentierten ihre Beiträge gekonnt und witzig, dass sich das Publikum in der vollbesetzten Kirche am Ende einig war: „En Hoch off die alle, die de Mundoard noch kunn, onn die se so baale net härgäawen wunn!“

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