
- Rathaus
- Leben und Wohnen
- Freizeit
- Klima und Umwelt
- Wirtschaft
Hitze beschreibt außergewöhnlich hohe Lufttemperaturen, die den menschlichen Körper belasten können (Zentrum KlimaAnpassung (ZKA) 2025). Nach den zu erwartenden Auswirkungen des Umweltbundesamts (2023) nehmen heiße Tage und Hitzewellen in Deutschland infolge des Klimawandels zu.
Die ultraviolette (UV-) Strahlung ist ein natürlicher Bestandteil des Sonnenlichts und für das menschliche Auge unsichtbar. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS 2026) weist darauf hin, dass eine zu hohe UV-Belastung Haut und Augen schädigen und langfristig das Risiko für Hautkrebs erhöhen kann.
Hitze und UV-Strahlung treten häufig gemeinsam auf, sind jedoch unterschiedliche Umweltfaktoren. Während Hitze den gesamten Körper belastet, wirkt UV-Strahlung direkt auf Haut und Augen (BfS 2026).

Langanhaltende Hitze kann den Kreislauf belasten und zu Erschöpfung, Dehydrierung oder Hitzschlag führen. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Säuglinge und Kleinkinder, Schwangere sowie Menschen mit Herz-Kreislauf- oder Atemwegserkrankungen. Hier geht es zum Download des Flyers „Mit Hitze keine Witze“: Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG) 2026: Wie schützen wir uns und andere?
Auch intensive UV-Strahlung stellt ein Gesundheitsrisiko dar. Bereits ein Sonnenbrand erhöht das Risiko, später an Hautkrebs zu erkranken. Zusätzlich können die Augen durch UV-Strahlung dauerhaft geschädigt werden (WHO 2024, BfS 2026: Wie wirkt UV-Strahlung)
Besonders in dicht bebauten Bereichen können sich Straßen, Gebäude und versiegelte Flächen stark aufheizen (ZKA 2025). Dadurch entstehen sogenannte Wärmeinseln, in denen die Temperaturen deutlich höher liegen als im Umland (Zweckverband Raum Kassel (ZRK) 2019, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) 2025)
Der Klimawandel führt weltweit zu steigenden Durchschnittstemperaturen und häufigeren Extremwetterereignissen. Mehrere Studien prognostizieren, dass Hitzewellen häufiger, länger und intensiver auftreten werden (z.B. Die Zeit 2025 und Geo 2026).
Auch das ZKA (2026) weist darauf hin, dass sich Städte und Gemeinden frühzeitig auf diese Veränderungen einstellen müssen (ZKA 2026: Warum Klimaanpassung?). Ziel ist es, die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen und die Lebensqualität auch bei zunehmender Hitze zu erhalten.
Grünflächen, Bäume, entsiegelte Flächen und beschattete Aufenthaltsbereiche tragen dazu bei, die Umgebungstemperatur zu senken und das Mikroklima zu verbessern (BoRSiS 2026: Mikroklima verbessern)
Jeder kann selbst dazu beitragen, gesundheitliche Risiken zu verringern.
Hier geht es zum Download des Hitzeknigge vom Umweltbundesamt: Umweltbundesamt 2025: Tipps für das richtige Verhalten bei Hitze
Hier geht es zum Download des Flyers „Klimawandel und Gesundheit“: Umweltbundesamt 2019: Tipps für sommerliche Hitze und Hitzewellen
Der Schutz der Bevölkerung vor den Folgen zunehmender Hitze ist ein wichtiger Bestandteil der kommunalen Klimaanpassung. Die Gemeinde Lohfelden setzt verschiedene Maßnahmen um, um die Auswirkungen hoher Temperaturen langfristig zu verringern. Hierzu gehören die Erhaltung und Entwicklung von Grünflächen, die Pflanzung klimaresilienter Bäume sowie die Schaffung zusätzlicher Schattenbereiche auf öffentlichen Flächen.
Die Gemeinde verfolgt damit das Ziel, die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger zu schützen und Lohfelden auch in Zukunft lebenswert und klimaresilient zu gestalten.
Eine Maßnahme zur Bewältigung der Hitze ist die Errichtung von Trinkbrunnen:
In Zukunft werden hier weitere bereits durchgeführte Maßnahmen aufgelistet. Die Planungen der oben genannten Maßnahmen ist fortlaufend und sollen mithilfe des Klimaanpassungskonzepts verstetigt werden.