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Folge 15: E-Auto hat sich auf Urlaubsreise nach Italien sehr bewährt!
Ideales Reisen mit entsprechender Planung
Ladestationen gab es zur Genüge auf der Reise über Füssen den Brenner und Cortina D'Ampezzo nach Venetien und über Villach, Salzburg, Landshut zurück. Wir mussten nicht ein Mal warten an Ladestationen, außer im Zielhotel und da war es egal. Die Reise- und Ladeplanung übernahm das Navi des Autos.
Will man möglichst günstig laden, oder möglichst schnell weiterkommen, muss man es, wie beim Verbrenner, entsprechend planen.
Der Durchschnittsverbrauch für diese Reise mit einer Richtgeschwindigkeit von 130 km/h war 18,8 kW/h - mit einem
Fahrradträger am Heck. Unser Auto hat einen 79 kWh Akku. Wir sind 2.000 km gefahren, haben dafür 400 kWh Energie verbraucht und 150 € für das Laden bezahlt. Mit einem Benziner hätten wir ca. 300 € und mit einem Diesel ca. 275 € Kraftstoffkosten gehabt. Unterwegs haben wir max. 59 ct/kWh und minimal 29 ct/kWh bezahlt. Im Ziel-Hotel war das Laden kostenlos und Zuhause laden wir Sonnenstrom.
Der Verbrauch eines E-Autos bei Gebirgsfahrten ist nicht höher, als wenn man in der Ebene fährt. Bergauf hat man zwar einen viel größeren Energiebedarf. Doch wenn man dann entsprechend wieder bergab fährt nutzt das E-Auto die Bremsenergie um den Akku wieder aufzuladen. Das gilt auch im Stadtverkehr: Wo ein herkömmliches Auto Bremsbelege abnutzt und Energie „vernichtet“ nutzt das E-Auto die Bremsenergie zum Laden des Akkus.
Wir hatten einen schönen Urlaub, kamen mit dem guten Gefühl nachhause, dass unser E-Auto sich auch auf langen Strecken sehr gut bewährt hat, wir damit Kosten gespart und ein umweltverträgliches Fortbewegungsmittel genutzt haben.
Bericht von Dieter Eicke, Mitglied im Arbeitskreis Energie
