Ingrid Kühne begeisterte im Bürgerhaus

Programm: Ja, aber ohne mich!

Schon mit den ersten Geschichten war klar: Bei Ingrid Kühne braucht es keine großen politischen Themen, um einen Saal zum Lachen zu bringen. Es sind vielmehr die kleinen Absurditäten des Alltags, die sie gekonnt aufspürt. Warum müssen Flaschendeckel neuerdings fest an der Flasche bleiben? Was passiert, wenn der Ehemann eine Fahrkarte braucht? Und welche Spitznamen lässt sich Sohn Sven einfallen? Aus ganz normalen Alltagssituationen macht die Kabarettistin pointierte Geschichten, in denen sich so mancher im Publikum wiedererkennen konnte. 

Ingrid Kühne mit schwarzen Haaren vor der Bürgerinnen- und Bürger-Skulptur vor goldenem Hintergrund im Foyer des Lohfeldener Bürgerhauses.

Auch das Familienleben lieferte reichlich Stoff. Mit viel Selbstironie erzählte Kühne von ihrem Mann und ihrem Sohn und nahm dabei vor allem sich selbst nicht allzu ernst. Genau das macht ihren Humor aus: Sie hält ihrem Publikum keinen Spiegel vor, um den Finger auf andere zu zeigen, sondern lädt dazu ein, gemeinsam über die kleinen und großen Merkwürdigkeiten des täglichen Lebens zu lachen. 

Der Titel „Ja, aber ohne mich!“ wurde dabei zum roten Faden des Abends. Wenn sich die Welt mal wieder schneller verändert, als einem lieb ist, darf man schließlich auch einfach einmal sagen: „Ja, aber ohne mich!“ – freundlich, bestimmt und vor allem mit einer gehörigen Portion Humor. 

Lachen und Gutes tun

Neben der Unterhaltung stand an diesem Abend auch ein guter Zweck im Mittelpunkt. Ingrid Kühne engagiert sich mit ihrer Ingrid Kühne Stiftung für Kinder, die Unterstützung benötigen. Im Rahmen der Veranstaltung wurde deshalb um Spenden für die Stiftungsarbeit gebeten. So konnte der Comedy-Abend nicht nur für gute Stimmung sorgen, sondern zugleich dazu beitragen, Kindern zu helfen. Im Anschluss an die Veranstaltung war die sympathische Künstlerin gerührt von den großzügigen Spenden des Lohfeldener Publikums und verabschiedete die Gäste im Foyer mit einem „Dankeschön“, stand ihren Fans für Fotos zur Verfügung und signierte Autogrammkarten. 

  

Ein rundum gelungener Abend also: zwei Stunden Alltagshumor, viele bekannte Situationen, zahlreiche Lacher – und am Ende das gute Gefühl, mit dem eigenen Besuch auch noch etwas Gutes bewirken zu können.