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Folge 12: Wer mit Öl und Gas heizt, noch keine Wärmepumpe will, kann mit Klimaanlage kühlen/ heizen.
Vor- und Nachteile von Wärmepumpen und Klimaanlagen
Vorteile einer Wärmepumpe:
- Aus einer kWh Strom können Kosten sparend ca. 3-4 kWh Wärme werden.
- Der eingesetzte Strom kann zum großen Teil mit Sonnenstrom billig selber erzeugt werden.
- Der Einsatz von klimaschädlichen Brennstoffen wir weitgehend vermieden.
- Der Kauf eine Wärmepumpe wird mit staatlicher Förderung unterstützt.
- Gute Wärmepumpen funktionieren mit dem klimafreundlichen Propan.
- Die Wärmepumpe genügt als einziges Heizsystem, auch an sehr kalten Tagen.
Nachteile einer Wärmepumpe:
- Sie ist recht teuer.
- Wenn man mit der Wärmepumpe kühlen will, kann sich an Heizkörpern und Heizleitungen Kondenswasser bilden.
Vorteile einer Klimaanlage:
- Die Vorteile 1 bis 4 der Wärmepumpe gelten ebenso für eine Klimaanlage.
- Mit einer Klimaanlage kann man sehr gut kühlen und auch gut heizen.
- Klimaanlagen sind deutlich billiger als Wärmepumpen.
Nachteile einer Klimaanlage:
- Die Heizleistung muss an sehr kalten Tagen mit eine anderen Heizquelle ergänzt werden.
- Die Klimaanlage funktioniert durch Luftumwälzung. Luftzug kann störend sein.
Fazit:
Die Klimaanlage kann in Häusern, die noch mit Öl, Gas und Holz beheizt werden eine sehr vorteilhafte Lösung sein: Sie kann mit billigem PV-Strom betrieben werden, kühlt in heißer werdenden Sommern, heizt in der kühleren und kälteren Jahreszeit mit gutem Wirkungsgrad, ersetzt viel teure und umweltschädliche Brennstoffe. Und wenn sie an den weniger häufigen sehr kalten Tagen nicht genügend heizt, kann sie mit den noch vorhandenen fossilen Heizstoffen ergänzt werden, so lange man auf Öl und Gas noch nicht verzichtet. Weitere Infos hier.
