Gemeinde Lohfelden plädiert für naturnahe Gärten

Für etwas mehr "Grün" und etwas weniger "Grau" in den Gärten

Zwar erscheinen Steingärten auf den ersten Blick, einmal ausgekoffert und mit Folie unterlegt, als pflegeleicht. Doch auch in einem Steingarten gibt es immer etwas zu tun. Blätter fallen auf die steinernen Flächen und müssen abgesammelt werden, damit sich in den Steinfugen keine Gräser und Pflanzen ansiedeln. Ebenso bildet sich schnell Moos auf den Steinen, wenn diese nicht regelmäßig gereinigt werden. Ein naturnaher Garten würde genauso viel oder möglicherweise sogar weniger Arbeit bereiten. Zudem bedrohen Steingärten die Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen sowie das Bodenleben. Auch sind sie aufgrund von Flies und Folie bedenklich für Umwelt und sorgen für ein erhöhtes Wärmeaufkommen vor allem in der heißen Jahreszeit.

Um den Erhalt von Flora und Fauna in Lohfelden auch weiterhin zu gewährleisten und zu fördern, bittet die Gemeinde Lohfelden freundlichst alle Besitzerinnen und Besitzer von Gärten darum, zumindest einmal darüber nachzudenken, ob es nicht möglich wäre, im Sinne der Pflanzen und Tiere etwas weniger Steinzeit in den Gärten walten zu lassen und die Gärten wieder naturnaher oder neuhochdeutsch ausgedrückt „im Sinne der Biodiversität“ zu gestalten.
Die Natur wird es Ihnen sicher danken und ihre Liebsten bestimmt auch. Denn für fröhliche Begegnungen mit Menschen ist ein grüner, blühender Garten doch allemal einladender als ein lebloser, kalter Schottergarten. Denken Sie zumindest einmal darüber nach.

Vielen Dank im Voraus!

Ihre Gemeinde Lohfelden

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