Klimaschutz im Garten und auf dem Balkon: Gärtnern ohne Torf
Denn: Moore haben eine weltweite Bedeutung als natürliche Kohlenstoffsenken und damit für den Klimaschutz. Im jährlich neu gebildeten Torf der Moore werden laut Bundesamt für Naturschutz (BfN) weltweit etwa 150 bis 250 Millionen Tonnen Kohlendioxid festgesetzt und damit auf Dauer der Atmosphäre entzogen. Das ist die doppelte Menge dessen, was die Vertragsstaaten im Kyoto-Protokoll weltweit als Reduktionsziel beschlossen haben. Je mehr intakte Moore wir also haben, desto besser ist das für unser Klima.
Weltweit enthalten Moore mehr gebundenen Kohlenstoff als alle Wälder dieser Erde zusammen und etwa die gleiche Menge an Kohlenstoff wie die gesamte terrestrische Biomasse. Zersetzt sich der Torf von Mooren, weil diese entwässert und beispielsweise in Äcker verwandelt wurden oder für die Gewinnung von Pflanzerde verwende werden, gelangen große Mengen an klimaschädlichen Stoffen in die Atmosphäre. Ergo: Zerstörte Moore schaden dem Klima.
https://www.bund.net/themen/naturschutz/moore-und-torf/klimaschuetzer-moor/
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