Klimaanpassung in der Gemeinde Lohfelden 

Neben dem Klimaschutzmanagement gibt es seit dem 1. Januar 2026 auch ein Klimaanpassungsmanagement. Unsere Klimaanpassungsmanagerin Annika Zachow unterstützt die Gemeinde dabei, besser auf die Folgen des Klimawandels vorbereitet zu sein und unsere Lebensqualität langfristig zu sichern.

Was bedeutet Klimaanpassung?

Klimaanpassung heißt: Wir bereiten uns auf die Veränderungen vor, die der Klimawandel bereits mit sich bringt oder in Zukunft bringen wird. Dazu gehören zum Beispiel:


Ziel der Klimaanpassung ist es, Menschen, Infrastruktur und natürliche Lebensräume so zu schützen, dass Schäden durch Hitze, Starkregen oder Trockenheit etc. möglichst gering ausfallen.

Weil diese Herausforderungen nahezu alle Lebensbereiche von der Gesundheit über die Infrastruktur bis hin zur Natur betreffen, ist Klimaanpassung eine Aufgabe, an der viele mitwirken. Verwaltung, Politik, Wirtschaft, Vereine und natürlich auch die Bürgerinnen und Bürger wirken zusammen, damit unsere Lebensräume widerstandsfähig gestalten werden können.

Warum gibt es dafür ein eigenes Projekt?

Immer mehr Städte und Gemeinden entwickeln eigene Konzepte, um sich frühzeitig auf Klimafolgen einzustellen. Auch Lohfelden geht diesen Weg und erarbeitet ein kommunales Anpassungskonzept.

Das Förderprojekt (Förderkennzeichen 67DAAN2131) läuft seit dem 1. Februar 2026 unter dem Titel „DAS.A1: Erstellung eines Konzepts zur nachhaltigen Klimaanpassung und für natürlichen Klimaschutz für die Gemeinde Lohfelden“ und endet am 31. Dezember 2027. A.1 steht für den ersten Förderschwerpunkt der Förderrichtlinie „Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels“ im Rahmen der Deutschen Anpassungsstrategie (DAS), die vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) gefördert wird. Die Zukunft – Umwelt – Gesellschaft gGmbH (ZUG) ist als Projektträgerin für die Betreuung des Förderprojekts zuständig.

Worum geht es konkret?

Im Mittelpunkt des Konzeptes stehen zwei besonders wichtige Themen:

  • Schutz vor Starkregen und Hochwasser: In Tal-Lagen kann Wasser schnell zu Schäden führen. Das Konzept soll Maßnahmen entwickeln, die Gebäude, Straßen und Menschen besser schützen.

  • Hitzeschutz für besonders gefährdete Menschen: Hitze belastet vor allem ältere Menschen, Kinder und Menschen mit Vorerkrankungen. Ziel ist es, die Gemeinde so zu gestalten, dass Hitzeperioden besser überstanden werden können.

Mindestens 30 % der zu entwickelnden Maßnahmen sollen naturbasierte Lösungen sein – also Maßnahmen, die die Natur stärken und gleichzeitig schützen, zum Beispiel mehr Grünflächen, Bäume oder naturnahe Wasserflächen. Damit trägt das Projekt auch zu den globalen Nachhaltigkeitszielen SDG 13 (Klimaschutz) und SDG 15 (Schutz von Ökosystemen) bei.

Warum ist Beteiligung so wichtig?

Klimaanpassung gelingt nur, wenn viele mitmachen. Verwaltung, Unternehmen, Vereine und Bürgerinnen und Bürger sollen gemeinsam Ideen entwickeln und Lösungen umsetzen. Gute Rahmenbedingungen und Austausch sind dafür entscheidend. 

Mehr Projekthinweise zur Durchführung gibt es hier:

Wenn zum Thema Klimaanpassung weiteres Interesse besteht, kann man sich beim Zentrum für Klimaanpassung (ZKA) weiter informieren. 

Unter den Rubriken „Wissen“ und „Mediathek“ gibt es viel zu entdecken. Zum Beispiel kann man in spannende Podcasts reinhören oder sich Erklärvideos anschauen:


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